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iPad Pro 2018 I iPad VS. MACBOOK

Konkurrenz für den Laptop

Das iPad Pro bekam im Oktober 2018 ein umfangreiches Update von Apple spendiert. Im Langzeittest zeigt sich, ob das iPad mittlerweile als vollwertiger Laptop Ersatz dienen kann. Und wenn ja, für wen das kreative Arbeitsgerät geeignet ist und für wen nicht.

Aber erstmal zurück zum Anfang. Als Apple das iPad am 02. November 2012 der Welt vorstellte, landete der damalige Apple Visionär Steve Jobs sein „Next Big Thing“. Wir erinnern uns selbst an unser erstes iPad zurück und wie wir bereits damals dachten, der Laptop hätte jetzt ein für alle Mal ausgesorgt. Rückblickend wurde der Laptop dann allerdings doch nicht so schnell gekillt, wie unter dem Tablet-Hype ursprünglich angenommen.

(2012) LAPTOP KILLER FAKTOR 1,5 / 5

Auch heute existieren Tablet und Laptop, bzw. iPad und Macbook noch friedlich nebeneinander. Viele von uns haben über die letzten Jahre immer jeweils beide Geräte parallel genutzt, wobei das iPad immer eine Art großes iPhone war. Das Tablet kam nie über den „nice-to-have“ Status eines unterhaltsamen Gadget hinaus. Zu eingeschränkt war die Auswahl an wirklich professionellen Apps, zu kompliziert das Daten-Management.

You have to get ‚em, put ‚em away, you lose ‚em. Yuck! Nobody wants a stylus. So let’s not use a stylus.

Der erste wirklich essentielle Schritt in die richtige Richtung kam dann mit der Integration von Apple’s Stylus, auch wenn die wahren Jobs-Jünger gerne darauf verweisen, dass der gute Steve sich seinerzeit gerne über die grauen Styluses aus den 90er amüsiert hat. Der Apple Pencil zeigte damals aber eindrucksvoll das kreative und professionelle Potential des iPad auf.

(2015) LAPTOP KILLER FAKTOR 2,0 / 5

2017 kam mit iOS 11 dann die nächste wirklich spannende Verbesserung. Mit der „Daten App“ von Apple ließen sich jetzt geräteübergreifend Dateien organisieren und auf dem iPad lokal oder in der Cloud abspeichern. Ähnlich dem Ordner System auf einem PC bzw. dem Finder bei Apple, konnte man nun endlich auch auf dem iPad alle Dateien wiederfinden. Mit den richtigen Einstellungen am stationären Mac bzw. in den Apps von anderen Anbietern wie DropBox etc. wurden so alle gewünschten Daten jederzeit synchronisiert.

 

 

Ein Budget-Plan in Form einer Excel Datei unterwegs wiederfinden, kein Problem (… nur bitte nicht bearbeiten!). Einen Vertrag als PDF öffnen, mit Anmerkungen versehen und ggf. unterschreiben. Auch kein Problem mehr. Durch Apples Daten App machte das iPad einen großen Sprung als vollwertiges Arbeitsgerät.

(2017) LAPTOP KILLER FAKTOR 3,5 / 5

Und dann kam mit dem iPad Pro im Oktober 2018 und den damit verbundenen Ankündigungen von u.a. Adobe der wirklich essentiellste Schritt. Nicht nur das das neue iPad Pro in 11 und 12.9 Zoll auch endlich den Home-Button zugunsten eines größeren Displays los wurde, es erhielt auch ein grundlegend neues Design und noch viel mehr Power. Noch kompakter, noch schneller.

Unmittelbar nach der Keynote in Cupertino war klar, dass der Zeitpunkt gekommen war, ernsthaft über den Tausch MacBook Pro gegen iPad Pro nachzudenken. Gesagt getan, das MacBook Pro landete noch in der gleichen Woche bei eBay, wobei der DHL Mann schon ziemlich kurzfristig ein iPad Pro in der 12.9″ Variante vorbeibrachte. Seitdem sind nun ca. 6 Monate vergangen und um es vorweg zu nehmen: Bislang wurde dem MacBook Pro keine Träne nachgeweint.

Was war nochmal ein Laptop

Ok ganz so einfach war der komplette Umstieg nicht, aber wenn man ein paar Gewohnheiten ablegt und sich auf das iPad Pro einlässt, kommt man schnell mit der neuen Arbeitsweise zurecht. Der neue Apple Pencil funktioniert noch besser und lässt sich endlich mittels Magnet am iPad befestigen. Kein Suchen mehr nach einem 100,00 € Plastikstift. Zudem wird der Stift auch über den Magnetanschluss geladen, was sich merklich auf die Nutzbarkeit auswirkt. War der Apple Pencil 1 ständig leer und nie einsatzbereit, wenn man ihn wirklich brauchte, so ist der neue Pencil einfach always ready. Dokumente lassen sich damit noch besser überarbeiten, Skizzen in den entsprechenden Apps gehen perfekt von der Hand.

 

  

 

Wobei wir auch schon bei den Apps und der Performance auf dem neuen iPad Pro wären. Die Power des 5,9 mm dünnen Geräts ist absolut beeindruckend. Fotos lassen sich als RAW Datei kinderleicht in Lightroom Mobil bearbeiten, Designs können auf mehreren Ebenen mit Affinity erstellt werden und kleinere Videos lassen sich zudem auch noch flüssig schneiden. Klar, beim Videoschnitt leisten FinalCut und Premiere nach wie vor mehr auf dem PC oder Mac, doch das ist auch einer der einzigen Punkte, die auf dem iPad Pro (noch) nicht 100% funktionieren. Dazu aber später mehr.

Immer alles dabei.

Bleibt man bei den generellen Anforderungen an das iPad im alltäglichen, kreativen Arbeitsprozess, so überzeugt uns das Gerät mittlerweile bedingungslos. Notizen und Kundenkonzepte entstehen im Meeting ausschließlich auf dem iPad Pro, Fotos werden z.T. direkt mit dem Kunden mobil bearbeitet und Präsentationen von Work Cases mit Hilfe des iPads eindrucksvoll und nachhaltig abgeliefert. Neidische Blicke der Anwesenden ohne iPad inklusive. Das Daten Management gelingt durch die Daten App bedingungslos und erlaubt auch die Integration von Cloud Services wie Google Drive, Dropbox etc. Also immer alles dabei.

Kreative Power

Unterstützt wird die Power des iPad Pro noch durch das neue Smart Keyboard Folio. Denn seien wir mal ehrlich, es schreibt sich nach wie vor besser auf richtigen Tasten als auf einem virtuellen Touchscreen-Keyboard. Das Smart Keyboard Folio hat zudem ein besseres und schmaleres Design als seine Vorgänger aus den letzten Jahren und schützt das iPad nun komplett. Früher benötigte man noch Case und Keyboard, jetzt bekommt man beides kompakt in einem.

Kompakt ist gleich ein weiteres gutes Stichwort, denn das iPad Pro kommt sowohl in 11 als auch in 12.9 Zoll, aufgrund seines neues Designs, nochmal etwas kompakter daher. Es fühlt sich schmaler an und wiegt, bei all den Features und der Power, nur 468g bzw. 633g. Das ist die Hälfte bzw. 2/3 des Gewichts des neuen, kleinen MacBooks. Wobei das iPad Pro es, laut unterschiedlichen Benchmarks, in seiner kompakten Art gut mit einem MacBook Pro aufnehmen kann. Und versucht das mal mit einem Fingertip oder Stylus zu bedienen.

Es ließe sich noch einiges zum super Tablet schreiben – ihr merkt wir sind überzeugt. Um euch aber abschließend unsere Einschätzung zusammen zu fassen, findet ihr hier nochmal die Pros und Cons zum iPad. Basierend auf den letzten 6 Monaten und dem optimistischen Ausblick in Zukunft mit dem Release von iOS 13 und einem vollwertigen Adobe Photoshop, sagen wir ganz klar: Das iPad Pro kann den Laptop ersetzen, man muss sich nur auf einen etwas anderen Workflow einlassen. Dafür wird man mit einer Vielzahl an innovativen, mobilen und kreativen Möglichkeiten belohnt.

(APRIL 2019) LAPTOP KILLER FAKTOR 4,5 / 5

 

PROs:

+ Kompaktes Design, das man nicht mehr aus der Hand geben möchte

+ Bedingungslose Power für 95 % eurer Anwendungen (Fotos bearbeiten, Präsentationen, Games, Design, etc.)

+ Intuitive Bedienung mit dem Apple Pencil 2 zur Erstellung von Designs, Notizen, Skizzen

+ Fantastisches Display

+ In Kombination mit dem Smart Keyboard Folio perfekter Laptop Ersatz (für 95% der User da draußen)

+ Die dynamische Funktion des iPads motiviert geradezu zum mobilen Arbeiten und Erstellen von Inhalten

 

CONs: 

– Das iPad erkennt nach wie vor keine externen Datenquellen in Form von Festplatten oder USB-Sticks

– Das Bearbeiten von Excel-Listen kann ohne Maus zu Depressionen führen (aber wer will eigentlich Excel-Listen erstellen…)

– Kann beim Videoschnitt etwas in die Knie gehen, es gibt aber auch noch kein vollwertiges Schnitt-Programm

– Relativ teuer, als vollwertiger Laptop Ersatz ist der Preis dann aber gerechtfertigt (ab 849 € – 2099 €)